Dr. Phillip Grimberg 公冶翡                                                   

 

 

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Über mich

Ich habe ein Studium der modernen und klassischen Sinologie sowie der Rechtswissenschaften in Köln mit Magister (2008) und Promotion (2014) abgeschlossen. Seit meinem Studienabschluss 2008 war ich regelmäßig als Lehrbeauftragter, von 2009 bis 2011 sowie im Wintersemester 2014/2015 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und von 2011 bis 2014 an der Universität zu Köln als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Von 2015 bis 2017 war ich als Postdoktorand Mitglied des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs Wert und Äquivalent an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Neben einer Reihe von Lehr- und Forschungstätigkeiten im Rahmen einer professoralen Vertretung an der Universität Erlangen-Nürnberg (2018-2019) sowie Gastdozenturen an den Universitäten Neapel L´Orientale (2019) und Trento (2020), habe ich zuletzt (2019-2020) ein Forschungsstipendium als Fellow des Internationalen Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg wahrgenommen. An derselben Universität befinde ich mich zurzeit im Verfahren zur Erlangung der venia legendi im Fach Sinolgie (Abschluss voraussichtlich im Dezember 2020).

Als kulturwissenschaftlich arbeitender Sinologe mit Schwerpunkt Geistes-, Kunst- und Kulturgeschichte der späten Kaiserzeit (11.-19. Jhd.) verbinde ich philologische Arbeit an den chinesischen Quellen mit methodisch-theoretischen Ansätzen der Kulturwissenschaften sowie der (kunst-)historischen Forschung. Neben einem Schwerpunkt auf der Übergangsphase von der Song (960-1279)- zur Yuan (1276-1368)-Zeit und von der Ming- (1368-1644) zur Qing (1644-1911)-Dynastie sowie der kulturellen und sozialen Gemengelage der jeweiligen Zeit, richtet sich mein weiteres Interesse auf das Theorem des Erinnerungsortes nach Pierre Nora und seine Anwendung und Anwendbarkeit auf Phänomene und Konzepte des materiellen Kulturerbes Chinas. Daneben interessieren mich insbesondere museologische Fragen sowie Probleme des Sammlungshandelns als ästhetisches und politisches Phänomen.

 

 

 

 

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© Phillip Grimberg